Parodontose Erlangen

Hier finden Sie Informationen ohne Gewähr zum Thema Parodontose Erlangen (keine medizinische Beratung). Erfahren Sie, worum genau es sich bei Parodontose handelt, wie sie vorbeugen können und vor allem, welche Behandlungen möglich sind, falls Sie bereits von Parodontitis betroffen sind.

Parodontose Erlangen – Was es ist und wie es sich ausbreitet

Parodontitis wird durch Bakterien hevorgerufen, die sich auf dem Gewebe befinden, das den Zahn umgibt sowie auf dem Kieferknochen. Zunächst setzen sich die Bakterien auf der Zahnoberfläche fest. Werden sie nicht entfernt, führen sie zu einer Entzündung des Zahnfleischs. Sobald sich die Entzündung auf das Zahnbett überträgt,welcher den Zahn mit dem Kiefer verbindet, wird von Parodontitis gesprochen. In den schlimmsten Fällen kann sie sogar zum Zahnverlust führen. Eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt Erlangen ist erforderlich, um festzustellen, ob man betroffen ist, da die Ausbreitung der Parodontitis meist schmerzfrei und damit unbemerkt verläuft.

Parodontose in Erlangen – Ursachen

Parodontose Erlangen - lassen Sie sich beraten

Parodontose Erlangen – lassen Sie sich beraten

Grundsätzlich fördert es die Parodontitis, wenn ein geschwächtes Immunsystem vorliegt. Bei älteren Menschen ist dies oftmals der Fall. Doch auch junge Menschen können betroffen sein, da sich Veränderungen im Hormonhaushalt, wie es bei schwangeren oder pubertierenden Menschen der Fall ist, fördernd auf die Parodontose auswirken. Da die DNA, die unser Erbgut enthält, zudem Gene aufweist, die für das Abwehrsystem zuständig sind, kann das Risiko für Personen höher sein, deren Familienmitglieder bereits an Paradontitis erkrankt sind. Des Weiteren fördert das Rauchen sowie schlechte Mundhygiene die Parodontitis. Ebenfalls haben Personen mit Diabetes und Übergewichtige ein erhöhtes Risiko, da Fettzellen Entzündungsstoffe produzieren, die zur Parodontitis führen können.

Parodontose – Behandlungen und deren Vorteile und Nachteile

Eine Behandlung ist vor allem deshalb sinnvoll, weil Parodontitis ansteckend ist. Schon das Benutzen des gleichen Glases kann die Infektion übertragen. Auch ein einfacher Kuss kann gravierende Folgen haben. Eine Behandlung schützt also nicht nur den Patienten selbst, sondern auch sein Umfeld. Sowohl eine Laserbehandlung als auch die konventionelle Behandlung ist bei Parodontose Erlangen möglich. Beide werden hier näher erläutert:

Parodontitisbehandlung mit Laser

Zunächst werden die Zahnfleisch- und Knochentaschen professionell gereigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen sowie die Bakterienanzahl einzudämmen. Danach wird eine Färbung in die Zahnfleischtasche eingebracht, die sich an die Bakterien heftet. Mit dem Laser werden anschließend die eingefärbten Stellen entfernt.
Besonders vorteilhaft an dieser Methode ist, dass sie schmerzfrei ist. Da nicht in oder um das Zahnfleisch geschnitten werden muss, bedarf es auch keiner Betäubungsspritze. Zudem ist meist nur eine Sitzung nötig und die Zahnfleischentzündungen klingen sehr schnell ab. Nachteilig ist, dass die Krankenkasse die Kosten für diese Behandlung nicht übernimmt und die Zähne und das Zahnfleisch bis einige Stunden nach der Behandlungen noch Verfärbungen aufweisen können.

Paradontitisbehandlung Erlangen auf konventionelle Art

Die Wurzeloberfläche und die Zahnfleischtasche werden durch Ultraschall und weitere zahnärztliche Hilfsinstrumente von den Belägen gereinigt und anschließend mit scharfen Küretten, einem Gerät zur Behandlung von Parodontitis, geglättet. Sollte sich hier bei einer Nachuntersuchung herausstellen, dass noch tiefere Zahnfleischtaschen existieren, durch die der Ultraschall nicht durchdringen konnte, wird ein Skalpell benutzt, um das Zahnfleisch an den betroffenen Zähnen zu lösen. Vorteilhaft ist hierbei in erster Linie, dass der Eingriff von der Krankenkasse bezahlt wird. Allerdings gibt es sehr viele Nachteile. Durch die schneidende Vorgehensweise können Schmerzen entstehen und Blutgefäße verletzt werden. Daher wird eine Betäubungsspritze benötigt, die fahruntüchtig sowie arbeitsuntüchtig machen kann. Zudem sind 4 Sitzungen erforderlich, wobei der ungewünschte Ursprungszustand der Parodontose sich schnell wieder einstellt.